Ausführlicher Werdegang

Sie interessieren sich für ein Coaching? Hier können Sie mehr Gefühl dafür bekommen, mit wem Sie es zu tun bekommen würden.
Wenn Sie eher eine knappe, funktionale und fachliche Vorstellung suchen, schauen Sie hier.
Hier gibt es meinen Lebensweg mit prägenden Einflüssen.
Kindheit und Interessen
Aufgewachsen, bin ich mit meinem älteren Bruder Justus in Duisburg, Angermund und Bad Kreuznach.
Mein Vater war Pfarrer, meine Mutter Lehrerin - ein wohntechnisch immer großzüges, allgemein behütetes und stark werteorientiertes Umfeld. Eine schwere Erkrankung im Anschluss an die Geburt ließ lange offen, ob ich ggf. behindert bleiben würde. Der behandelnde Kinderarzt sagte: "Wenn es so kommt, wird er es immer schwerer haben, also bitte: Tun Sie vieles, aber schonen Sie ihn nicht, fördern und fordern Sie ihn." So taten es meine Eltern. Ein nie vollständig geklärtes medizinische Wunder entließ mich im 2. Lebensjahr in die Befundfreiheit - mit drei hatte ich alle Rückstände aufgeholt.
Ich entwickelte mich zu enem guten Schüler - trotzdem ermöglichte nur die entschlossene Intervention meiner Mutter meine Versetzung von der Grundschule auf das Gymnasium. Alle meine Freunde hatten die Hauptschulempfehlung bekommen und die verantwortliche Lehrerin hatte immer schon gesagt: Zeig mir Deine Freunde und ich sag Dir wer Du bist - ausgerechnet Mathematik solle ich angeblich garnicht können. Eine frühe Willkür Erfahrung. Aber wie gesagt, glücklicher Weise sagte meine Mutter: "Sie haben ja nen Vogel.", und brachte mich ans Gymnasium.
In der Freizeit spielte ich zunächst Hockey, ab dem 14. Lebensjahr zog mich der Kanu-Slalom in seinen Bann und wurde die Sache, die ich in meinem Leben neben der Arbeit am intensivsten betrieben habe, als Sportler, Trainier, Kommentator.
Weniger intensiv spielte ich Klavier und Gitarre - dank meiner wunderbaren Lehrerin, der leider verstorbenen Ulrike Piechota, liebe ich es aber bis heute.
Daneben übten Fußballplätze Zeit Lebens immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. Die Geburt in Duisburg pflanzte mir ein blau-weißes Zebra ins Herz, bis heute bin ich Trainer im Breitensport.
Ursprünglich wollte ich Mathematik oder Jura studieren - mit den Leistungskursen Deutsch, Mathematik, Geschichte nicht ganz abwegig. Im Gegensatz zum Urteil der erwähnten Grundschullehrerin hieß es beim Abitur: "Viele lernen Mathematik, Sie verstehen sie."
Zivildienst als prägende Erfahrung
1989 wendete der Zivildienst meine berufliche Orientierung bedeutend. Ich leistete diesen 20 Monate in der Hausmeisterei und in der Ergotherapie in einem sehr großen Alten- und Pflegeheim.
Zum einen verdanke ich der Hausmeisterzeit eine Intensivlehre in allen Fragen der Haustechnik. Dies geschah bei zwei Meistern alter Schule - ein Geschenk fürs Leben.
Die Ergotherapie öffnete mir dann aber den Blick für meine Freude an der Arbeit mit Menschen:
Insgesamt 20 Monate umgeben von der Kriegsgeneration waren ein intensiver Einstieg in Fragen der Endlichkeit, in nicht bewältigte familiäre Konflikte und erschütternde Lebenserfahrungen. Dabei merkte ich, dass ich mit all diesen Themen zugewandt und ruhig umgehen konnte. Menschen, die so viel gesehen, erlebt und teils erlitten hatten, Gutes tun zu können, war eine schöne Erfahrung. So beschloss ich, Pädagogik zu studieren.
Nachfolgende Praktikums- und Honorar-Stationen im Strafvollzug und in der Betreuungsstelle, sowie später der Berufseinstieg in der beruflichen Rehabilitation gaben mir die Sicherheit, auch intensivste Erfahrungen einordnen, ver- und bearbeiten zu können, ohne dass es mich aus der Bahn werfen würde.
Studium in Augsburg
Die Ortswahl Augsburg ermöglichten mir, im Studium parallel zur Uni meine sportlichen Grenzen im Kanu-Slalom final auszutesten. Als Athlet schaffte ich es nicht an die Spitze - kann heute aber in Ruhe sagen: Ich habe es versucht. Und ich habe ein ziemlich klares Bild davon, was fehlte.
Das half mir als Trainer. Bis heute durfte ich in 4 unterschiedlichen Vereinen Jugend-Sportler an nationale Kader heranführen. Teils konnte ich deren Werdegang von Anfängern zu Welt- und Europameistern und Olympiasiegern mitverfolgen. Dabei lernte ich sehr viel über die sehr unterschiedlichen Wege zu Spitzenleistung.
Auch meine musikalischen Grenzen durfte ich in Augsburg austesten, fand diese allerdings deutlich schneller: Die Zeiten in einer lokalen Crossover-Band gehören trotzdem zu den schönsten Erinnerungen meines Lebens.
Berufseinstieg, Ausland und Konzern
Es folgte der berufliche Einstieg als Kursleiter in der beruflichen Reha. Erste Erfolge und der Wille weiter zu kommen, ließen 2 Jahren als Kursleiter 25 Jahre betriebliche Führungsverantwortung folgen.
Ein mehrjähriger Auslandaufenthalt in China sowie die spätere Konzern-Arbeit in mehr als 20 weiteren Ländern weiteten meinen Horizont, wie anders Welten sein können - "fragen statt sagen" wurde ein wichtiges Prinzip.
In der Zeit in Shanghai war ich u.a. empfohlener Ansprechpartner der Deutschen Aussenhandelskammer für Kriseninterventionen in deutschsprachigen Familien.
Die gleichzeitige Entwicklung des Breitbandpersönlichkeitsinventars FiT In (heute Trait Map) vom ersten Itempool zur professionellen Zertifizierung in China , gemeinsam mit Gabor Nagy, Peter Peto und Vivian Guo, in dem kleinen Start-Up HRObjective (heute OD-tools), war ein weiterer, prägender Meilenstein - und brachte zudem meine Zuneigung zur Mathematik, in diesem Fall der Statistik, zurück in mein Leben.
Entwicklung von Menschen und Organisationen
Heute blicke ich auf über 25 Jahre im Management zurück. Es gab viele Erfolge, aber es gab auch Fehler und schmerzhaften Ohnmachtserfahrungen. Führung bedeutet nicht, keine Fehler zu machen. Führung bedeutet, kondtruktiv mit Fehlern umzugehen. Führung bedeutet, die eigenen Einflusssphären zu kennen, anzuerkennen und zu nutzen.
Die Organisations- und Unternehmensentwicklung ist heute meine 2. Heimat. Es geht um das wirksame Zusammenspiel von Menschen in der Erreichung wirtschaftlicher Ziele, um gemeinsame Wertschöpfung.
Den betriebswirtschaftlichen Teil meiner Arbeit habe ich früh mit einem BWL-Aufbaustudium an der Hochschule Neu-Ulm auch akademisch abgestützt. Das Managementzentrum St. Gallen, das hierbei das strategische Management inhaltlich und personell betreute, bleibt für mich ein bestimmender Maßstab für professionelle Weiterbildung.
Was tue ich mit meiner Erfahrung?
Sie professionell unterstützen - IHR Programm entwickeln.
Wir werden Ziele bestimmen, Ressourcen , Bedürfnissen und Bedarfe in Einklang bringen.
Die Optimierung von betrieblichen Abläufen kann menschliche Härten beinhalten und in Familienunternehmen zudem großen emotionalen Druck erzeugen.
Hier unterstütze ich Sie, Ihren persönlichen Weg zu finden, einen Weg, den Sie vor sich und anderen sicher verantworten können - Ihren Weg zu bleibendem Erfolg.
Menschliche Härten bestimmen das Coaching von privaten Grenzsituationen. Es gibt Unzufriedenheiten, Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Ängste. Ich bin sehr dankbar für die in 30 Jahren gewachsene Partnerschaft mit meiner Frau und für unsere 2 Söhne - und weiß, dass es in jeder Familie Momente gibt, in denen Dankbarkeit allseitig eher nicht das bestimmende Gefühl ist.
Hier kann ich im Coaching einen Schutzraum schaffen, in dem Dampf abgelassen werden kann und im Wechselspiel von Empathie und Distanz neue, verantwortliche Entscheidungsfähigkeit entsteht.
Wenn Sie gerade etwas Neues erreichen wollen, dann unterstütze ich Sie mit meiner eigenen Begeisterung für Neues, denn gerade vor dem Schritt nach China fragten mich viele: Willst Du das wirklich - Du hast doch einen guten Job hier? Ich wollte es.
Wenn Sie sich mit diesen Gedankengängen anfreunden können, freue ich mich auf Ihre An- oder auch nur erste Nachfrage, denn Vertrauen braucht immer Zeit.
Mein Lebensweg hat mir wie dargestellt eine ordentliche Erfahrungsbreite beschert.
Trotzdem weiß ich, dass ich nichts weiß - zudem bin ich nur einer.
Daher bin ich froh, starke Partner zu haben, für andere Perspektiven oder auch die Abwicklung größerer Projekte.
Nutzen Sie die klärende Distanz eines Coaches und Trainers, lernen Sie Ihr Leben, Ihre Arbeit, Ihr Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen zu sehen.
Für Rückfragen oder ein unverbindliches Informationsgespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Da ich viel in persönlichen Gesprächen/Einsätzen bin, sind die sichersten Kontakt-Wege eine eMail oder das Kontaktformular.
Vielen Dank für Ihr Interesse und Vertrauen,
Ihr Frieder Demmer